Die “schlaf doch mal” Statistik
Schlafen! Eine feine Sache. Aber irgendwie komme ich insgesammt so “gefühlt” oft einfach nicht wirklich auf eine Stundenanzahl wo ich abschliessend sagen könnte das ich nun echt wach bin. ![]()
Gut – in den letzten Wochen haben viele gejammert das sie irgendwie träge und verschlafen durch die Gegend eiern. Da geben wir einfach mal dem Wetter die Schuld. Sicherlich auch richtig. Dennoch hat mich mal interessiert wieviel ich so schlafen und wieviel ich eigentlich schlafen sollte (so rein statistisch) um meinem BrainhackKörper die Mindestversorgung zu liefern. ![]()
BrainhackKörper – Schlafstats
In der Woche ist dies relativ einfach zu kalkulieren. Ich stehe jeweile um 05:00 bis 05:30 auf. Montags bis Mittwochs ist 05:00 normal … danach wird es eng und ich drücke diversemale auf die “Schlummertaste” an meinem Handy und weite so den Schlaf auf 05:30 aus. Aus dem Haus muss ich eigentlich erst um 07:00, aber zuvor muss mein Körper nunmal erst zwei bis drei Tassen Kaffee aufnehmen und Herr Mattis aka Hund muss ja nun auch noch raus. Anders klappt es nun garnicht. ![]()
Den wohlverdienten Schlaf beginne ich mit “Bettchenzeit” jeweils so zwischen 22:00 und 00:00. Sehr unterschiedlich wann ich dann nun wirklich einschlafe. In der Regel wird noch im Bett etwas TV (vorzugsweise DVD) geschaut. Dauert normalerweise so 45 Minuten bis 1h. Da ich im Gegensatz zu meiner FrauBrainhack nicht innerhalb von handgestoppten 5 Minuten nach aufschlagen des Kopfes auf das Kissen einpenne geht mir hier also noch Zeit “verloren”. Im Schnitt dürfte ich also so gegen 23:30 bis 00:30 eingeschlafen sein. Das wäre zumindest so das optimale. Leider habe ich teilweise einen etwas doofen Schlaf und wache dann und 02:00 oder um 04:00 nochmal auf. Danach fühlt man sich dann eher so als wenn jemand einem mit einer nassen Wolldecke wachgeklascht hat. Passiert aber nicht regelmäßig und wird auch schwer das zu berechnen ohne das ich das man ein paar Wochen dokumentieren würde. Von daher lassen wir das einfach mal in der Kalkulation raus.
Das Wochenende ist etwas entspannter. Die Bettchenzeit ist normalerweise eine Stunde nach hinten verschoben. Dazu kommt dann noch etwas länger vor dem TV abhängen oder sonst was machen. ![]()
Nicht berücksichtigt sind dann mal ein Kinobesuch, Geburtstage oder sowas in der Art. Da wird es in der Regel halt immer später/früher. Aufgestanden wird am heiligen Wochenende so gegen 07:30 bis 08:30 denn der gute Mattis lässt sich nicht davon abhalten doch um diese Uhrzeit einfach mal pinkeln zu müssen. Da er das besser draussen tut kommt man da halt nicht drum rum. Sofern Sohn gut seinen Mittagsschlaf hinbekommt kann ich mir nochmal 1h bis 2h gutschreiben um mich auch hinzuhauen. Ja .. ich mache da ebenfalls dann ein Mittagsschäfchen. Herrliche Sache das um etwas Kraft nachzuladen. ![]()
Was macht das also in der Summe an Schlafzeit in der Woche?
Wenn ich diese Zahlen so als grobe Grundlage nutze dann schlafe ich Wochentags täglich so ca 5h. Am Wochenende kommen dann 7-8h normale Schlafzeit + 1-2h Mittagsschlaf dazu. Wenn ich das alles in allem Mal grob zusammenrechne kommt ich da in der Summe halbwegs gemittelt und hochgerechnet auf 42,5h Schlaf in der Woche. ![]()
Zuviel? Zuwenig?
Erstmal schauen was die Wikipedia dazu sagt …
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass das individuell unterschiedlich ausgeprägte Schlafbedürfnis konstitutionell vorgegeben ist und folglich nicht durch falsch verstandenes „Training“ ausgeschaltet oder längerfristig ignoriert werden kann, ohne dass der Organismus Schaden erleidet. Wer zu den Menschen mit vermehrtem Schlafbedarf gehört, sollte daher seinen alltäglichen Lebensrhythmus nach Möglichkeit darauf einstellen und sein Verhalten entsprechend anpassen. Die optimale Schlafdauer eines Menschen hängt vom circadianen Rhythmus ab. […]
Ein paar Standartschlafwerte gibt es dort auch …
| Alter | Durchschnittliches Schlafbedürfnis pro Tag |
|---|---|
| Neugeborene | bis zu 18 Stunden |
| 1–12 Monate | 14–18 Stunden |
| 1–3 Jahre | 12–15 Stunden |
| 3–5 Jahre | 11–13 Stunden |
| 5–12 Jahre | 9–11 Stunden |
| Teenager | 9–10 Stunden |
| Erwachsene und Ältere | 6–10 Stunden (normalverteilt) |
| Schwangere Frauen | 8 (+) Stunden |
Hmm. Ok. Ich zähle mich dann mal zu den “Erwachsene und Ältere”. Nehmen wir da mal die goldene Mitte von 8h. Hochgerechnet auf eine Woche wären das also 56h Wochenschlafzeit was man so “hinlegen” sollte. Da hänge ich mit meinen knapp 43h doch etwas hinterher. Natürlich gibt es immerwieder mal Ausreißer nach unten wo ich weniger schlafe oder auch das gleiche in die andere Richtung. Auf die 56h würde ich aber wohl praktisch nie kommen. ![]()
Wenn ich zu den “Minimalschläfern” mit 6h gehören würde kommt man auf 42h pro Woche. Würde sich sehr genau mit meiner Zeit die ich pro Woche liegend verbringe decken. Da ich mich aber in der Woche abends teilweise fühle als wenn man mich angeschossen hätte und am Wochenende der Körper eindeutig nach mehr verlangt als die 6h Wikipediaschnitt gehe ich mal von 8h Schlafbedürfniss bei dem BrainhackKörper aus.
Und wie sieht das bei euch so aus? Kurzschläferbedürfniss? Langschläferbedürffniss? Lasst hören! ![]()








Boah, wenn ich mit meinem Schlaf anfange … eine reine Katastrophe. habe ungefähr soviel wie du, nur das ich manchmal nur 2 oder 3 Stunden penne und dann auch nicht mehr einschlafen kann. Ich habe Phasen, in denen ich permanent NUR müde bin.
Ich habe die Schlafschwierigkeiten schon so lange ich denken kann. Ist auch arbeitsunabhängig.
@Ingo Vogelmann
Diese 2-3h Ding habe ich ja wie erwaehnt auch dann und wann. Ist eins der absolut nervigsten Sachen überhaupt.
Hmm, ich denke mal, das ich so auf 51h in der Woche komme – mit jeweils etwa 3x die Woche nachts den Weg zum Kind suchend…. Am Wochenende fällt mein Mittagsschlaf in der Regel wesentlich kürzer aus, wenn ich auf 1h komme, bin ich schon fast glücklich :-) Ich dafür schlafe, wie von Marco erwähnt innerhalb von 5min. ein – sobald ich “Gute Nacht” sage ist auch schon Ende
Sieht bei mir ungefähr genauso aus, zudem kommt mein Körper am Anfang einer Woche etwas ins trudeln, da dann eine neue Schicht (Früh-Spät-Nacht) beginnt. Meine Nachtschicht endet Samstag morgen, da bleibe ich dann meist durchgehend bis abends auf um wenigstens etwas vom WE zu haben, bin dann allerdings gute 24-30 Stunden auf den Beinen.
@Otti
Klingt nach eine ständig wiederkehrenden Jetlag-Erfahrung?
Lol, ja so ungefähr könnte man das beschreiben. Aber man gewöhnt sich dran – einzig und allein die Tatsache das man selten richtig planen kann, da Schichten auch mal gewechselt werden, ist relativ nervig. Am besten geht es mir, wenn ich 7-8 Stunden Schlaf bekomme. An den Wochenenden und besonders Sonntags, bleiben wir so lange im Bett liegen wie es nur geht.
@Otti
Uhhh … kann doch nicht gesund sein sowas