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Referrerabhängige Werbeeinbledungen

Werbung kann nervig sein? Sicher das. Sehe ich genauso! Auch meine hier geschaltete Werbung geht dem ein oder anderen auf die nerven. Das Smashing Magazine hat einen extrem tollen Artikel diesbezüglich vor kurzen veröffentlicht den ich hier einmal teilweise aufgreifen möchte.

Ich habe zwar meinen Besuchern diverse Möglichkeiten eingeräumt werbefrei unterwegs zu sein, aber es bleibt immernoch das Problem etwas gezielter die kleinen Klingelbeutel zu platzieren um Stammbesucher nicht zu nerven. Waiting

Dazu kommt das Stammleser in der Regel eher nicht auf die Werbung klicken und 90% der Besucher meist aus Suchmaschinen zu einem gelangen. Google Adsense Werbung die nach dem “smart pricing” Verfahren entlohnt wird ist ein weiteres Problem. Smart Pricing funktioniert nach dem CTR Verfahren (Click-Through-Rate) und daraus resultierend wird das Geld welches man via Click verdient durch 2 bis 10 dividiert. Also irgendwie doof. Reich werden tue ich da ohnehin nicht wirklich dran – aber darauf kommt es bei diesem Post auch nicht wirklich an. Angel

Also würde es doch durchaus Sinn machen Werbung geziehlt auszublenden?

Oder halt geziehlt einblenden! Durch eine einfache Funktion lässt sich Werbung gezielt nach dem Referrer einblenden. Jedes Theme welches WordPress verwendet sollte eine functions.php Datei besitzen…

Dort fügen wir einfach mal folgendes ein…

functions.php

function scratch99_fromasearchengine(){
$ref = $_SERVER['HTTP_REFERER'];
$SE = array(‘/search?’, ‘images.google.’, ‘web.info.com’, ‘search.’, ‘.del.icio.us.’, ‘soso.com’, ‘/search/’, ‘.yahoo.’ , ‘yigg.’ ,’digg.’ , ‘twitter.com’ , ‘.facebook.’ ,’.mister-wong.’ , ‘.myspace.’ ,  ‘.youtube.’ , ‘.flickr.’ );
foreach ($SE as $source) {
if (strpos($ref,$source)!==false) return true;
}
return false;
}

Diese Funktion prüft ob der Referrer Begriffe wie search, digg, images.google und co enthält und gibt eine “True” oder “False” zurück. Weitere Begriffe können einfach durch hinzufügen nach dem Format ‘.blabla.’ jeweils kommagetrennt eingetragen werden.

Was mach ich nun mit dem True und False?

Sehr einfach! Die Funktion kann nun innerhalb eures Loops oder wo auch immer Ihr eure Werbung platziert habt sehr einfach abgefragt werden.

Ein Beispiel…

if (function_exists('scratch99_fromasearchengine')) {
if (scratch99_fromasearchengine()) {
?>
DEIN HTML WERBECODE
<?php
}
}

Die Funktion wird aufgerufen und sofern der Referrer den Ihr hinterlegt habt passt so wird der Teil mit “DEIN HTML WERBECODE” ausgeführt. Anderfalls eben nicht. Fertig!

Ich habe dies seit heute einmal in der oben genannten Form für meine kleinen tanzenden Mädels am unten rechten Bildschirmrand sowie für Google Adsense Einblendungen hinterlegt. Damit ist die Seite für mein Stammvolk nun wesentlich netter oder?

Mal sehen wie es sich entwickelt – Feedback oder Umsetzungsfragen in Form von Kommentaren sind gerne gesehen Cool

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Werbeblocker / Adblock für Google Chrome

3. September 2008

Da es schon ca 456456098234^10 Reviews zu Google Chrome gibt, will ich meine treuen Leser vorerst mal mit einem weiteren Erguss in dieser Form verschonen. Mehr Sinn macht ohnehin ein Review sobald ich auch beurteilen kann ob Chrome es dauerhaft mit FireFox aufnehmen kann.

image

Im Istzustand ist Chrome aber immerhin mein Defaultbrowser. Erste Tests stimmen mich durchaus sehr zufrieden was das Design und die Funktionalität angeht. Was allerdings schmerzlich fehlt ist ein Werbeblocker wie z.B. Adblock+ für FirefoxWorried

Nach ein wenig Recherche bin ich auf einen kleinen Proxy basierenden Werbefilter gestossen der einen hervorragenden Job erledigt: Proxomitron.

Wie Proxomitron arbeitet

Proxomitron ist ein frei konfigurierbarer HTTP-Proxy, der vor allem wegen seiner flexiblen Filtersprache und seiner Stabilität eine weltweite Nutzergemeinde gefunden hat. Proxomitron läuft unter den Windows-Betriebssystemen Windows 95, 98, ME, NT, 2000, XP und Vista.

Dank der Filtersprache sind die Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Manipulation von Webinhalten vielfältig. Als Hauptaufgaben haben sich jedoch die Eliminierung von unerwünschter Internetwerbung,Pop-up-Fenstern, gefährlichen oder „neugierigen“ Skripten, Zählpixeln und Sonstigem, was das Surfen im Internet behindert oder stört, etabliert.

Neben Filtern, mit denen der vom Webbrowser empfangene Quelltext einer Webseite manipuliert werden kann, bietet Proxomitron auch die Möglichkeit, die HTTP-Header zu bearbeiten. Auf diese Weise kann die Kommunikation zwischen Browser und Webserver selbst kontrolliert werden, nicht nur deren Ergebnis (z.B. die Webseite).

Um Filter generalisieren und auf ganze Gruppen von Webseiten anwenden zu können, werden Listen (in Form von Textdateien) benutzt, die vom Benutzer leicht erweitert werden können. Das Programm wird mit vielen vorkonfigurierten Standardfiltern und -listen angeboten, so dass auch weniger erfahrene Anwender einen direkten Nutzen daraus ziehen können. […]

Die Konfiguration ist denkbar einfach

Nachdem man Proxomitron von der Homepage heruntergeladen hat reicht ein einfaches entpacken der ZIP Datei in einen beliebigen Ordner. Ein Doppelklick auf die Proxomitron.exe startet den Werbefilter….

Das Interface ist optisch nicht der Knaller, aber darauf kommt es nun auch nicht wirklich an. Ein schliessen des Fensters beendet den Proxomitron nicht komplett. Er residiert weiterhin im Systemtray…

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Damit Google Chrome nun eben diesen aktivierten Werbefilter auch nutzt ist noch eine Änderung in der Detailkonfiguration noetig. Nerd

Konfiguration von Google Chrome zur Nutzung von Proxomitron

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Da Google Chrome an dieser Stelle die Systemweiten LAN Einstellungen nutzt ist der Werbefilter auch im gleichen Moment für den InterNet Explorer aktiv. Firefox hingegen hat hier eine eigene Schnittstelle wo die Konfiguration eines Proxys vorgenommen werden kann.

Der Vollständigkeit halber die Einstellungen für Firefox

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Sind diese Einstellungen nun aktiviert so surft man ab sofort über den lokal aktiven Proxy der mit dem vordefinierten Regelwerk schon einen extrem guten Job erledigt. Werbung von Google, nervige Pop’ups und Co bleiben schlicht in Ihm hängen. Applause

Um zwischenzeitig einmal den die Filter – warum auch immer – zu deaktivieren, reicht die Auswahl der “Bypass” Funktion über das Proxomitron Trayicon oder das Hauptfenster selbst. Ein Blick in das Logfenster zeigt nebenbei auch sehr detailiert was gerade im Hintergrund gewerkelt wird…

image image image

Natürlich können die Reglen noch manigfaltig angepasst werden. Hierzu sollte man allerdings dann doch etwas mehr in die Materie einsteigen und sich zuvor die auf der Homepage bereitgestellten Tutorials durchlesen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind zum primär basierend auf Regulären Ausdrücken und derart komplex das so ziemlich jeder Wunsch erfüllt werden kann. Im Forum ist ebenfalls gute und kompetente Hilfe zu erwarten falls manuelle Anpassungen einmal zu kompliziert erscheinen sollten.

Freeware oder was?

Also irgendwie schon… Confused 

Das Programm wurde von Scott R. Lemmon entwickelt und als Shonenware veröffentlicht. Unter Shonenware versteht der Autor kostenlose Software mit freiwilligem Lizenzerwerb. Eine Lizenz erwirbt man, indem man sich eine CD der japanischen Gruppe Shonen Knife kauft und ihm ein Foto schickt, auf dem man mit der CD abgebildet ist.

Wie dem auch sei: Proxomitron ist auch OHNE diese “Prozedur” uneingeschränkt nutzbar Kiss

[ download proxomitron ]

Viel Spass beim Werbung abschiessen Cowboy

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