Ikea Faktum und Billi Esstisch-Server-Workstation hack …
Ich muss zugeben das der Titel vielleicht “etwas” verwirrend sein könnte. Also nicht etwas sondern ganz bestimmt total verwirrend? Na wie auch immer. Das Ziel war eine Realisierung einer Schrankkomponente mit Platz für Workstation und Serverkrams durch Ikea Möbel als Grundbasis. Das ganze mitten im Wohn/Esszimmer. Dazu noch “Frauentauglich” – also optisch schön statt durch endlose Leuchtdiodenreihen mit zusätzlichem Stauraum für Bücher und all so ein quatsch. ![]()
Inspiriert worden bin ich hier durch die Ikea Hackers Seite. Eine fast endloser Strom an guten Ideen ist dort einzusehen. Daher in jedem Fall dort mal regelmässig vorbeischauen. Zumindest diejenigen unter euch die gerne mal etwas “einzigartigeres” haben wollen, und dazu noch gerne ein wenig basteln werden dort sicher dauerhaft Inspiration finden. ![]()
Zum Thema…
Ich fange mit einigen kleinen Bilderreihen an damit erstmal klar ist wie das ganze endstanden ist bzw wie der “Hack” hinterher aussieht. ![]()
Auf dem Einkaufszetteln von Ikea standen drei Faktum Schränke sowie ein Billiregal + Billiaufsatz zum verlängern des selbigen. So komme ich bei 254cm Deckenhöhne schon fast bis ganz “oben”. Schaut einfach im Zeifelsfall wie hoch eure Decke ist und passt die Kompontenten entsprechend an. Ikea hat auf seiner Homepage alle Breiten, Längen und Höhen inklusive der Verpackungsdetails angegeben.![]()
Meine genaue Einkaufsliste findet Ihr dagegen weiter unten….
Der Einkauf und die erste Montage
( oben auf die Bilder draufklick0rn zum gross machen… )
Den Einkauf im POV seht ihr ganz links
. Abschliessend habe ich die drei Faktumschränke montiert und übereinander gestapelt, sowie natürlich ordentlich miteinerander verschraubt. Gleiches gilt für das Billiregal auf der rechten Seite sowie das oben aufgesetzte Erweiterungsstück dafür. Damit das ganze auch stabil und so sicher stehenbleibt sind beide “Türme” oben mit jeweils einem Winkelstück an der Wand befestigt. Da müsste nun schon ein mittelgrosser Elefant gegenlaufen damit die Teile noch umfallen. ![]()
Weiterhin habe ich von einem Faktumschrank die Rückwand entfernt damit eine PC Workstation dort komplett von der tiefe her Platz findet. So kann durch diese Öffnung auch die Abwärme von PC sowie der anderen Komponenten bequem nach oben abziehen.
Die Wand davor ist eine Gipskartonwand. Diese ist aus zwei Teilen schlicht auf die Schränke aufgeschraubt. Die entstandenen Löcher sowie die Schnittkante unten ist abschliessend einfach verputzt (und ich bin im verputzen sowas von schei*e) Brainhacksohn 1.0 hat übrigends dann geholfen den Trockungsvorgang der verputzen Passagen etwas zu beschleunigen. Wie breit ihr das ganze “hinstellt” sei euch an der Stelle übrigends selbst überlassen. Ich selbst habe hier ein Wandaussenmass von 95cm gewählt – Etwas breiter als der übliche Tisch davor also. ![]()
Obere und untere Kante der Wand ist schnell und einfach mit Silikon oder Acryl verschönert, und damit am Fussboden auch beim nass wischen vor dem eindringen von Feuchtigkeit in das sehr saugfähige Gipskartonmaterial geschützt. ![]()
Ein wenig Feinarbeit, Kanten und Technikkram
Die Gipskartonwand ist von mir mit einer schlichten Stichsäge zurechgeschnitten worden. Kurz danach hatte ich dann auch meine Kreissäge wiedergefunden.
Warum ich das erwähne? Die Schnittkanten sind halt mit einer Stichsäge selten so schön. Da ich aber so oder so vor hatte die Kanten der Wand zu verkleiden machte das nun wenig aus. Hier in den Bilder ist zu sehen das ich kleine Holzleisten mit 20mm x 15mm verwendete habe. Diese sind simpel mit Montagekleber aufgeklebt und abschliessend dann in der gleichen Farbe wie die Gipskartonwand selbst gestrichen.
Ein 20” Monitor findet an der neu gesetzten Wand relativ einfach mit Hilfe einer Monitorhalterung die in beine Richtungen auch seitlich geschwenkt werden kann seinen Platz. So kann man sich bequem auf die ein oder andere Seite des Tisches setzten und am PC arbeiten. Die Türen der Faktumschränke sind hier übrigends zuvor von uns Schwarzbraun lackiert worden da die Farbe so bei Ikea zwar als “Nexus” Variante geführt wird, aber wohl selten auf Lager ist und bestellt werden muss.
( oben auf die Bilder draufklick0rn zum gross machen… )
Wie in den Bildern zu sehen ist der Monitor fein wegzuklappen oder auch ganz an die Wand zu schieben. Epischer Aquariumstyle inklusive (nur mit weniger sauber machen als bei einem echten …) Das geübte Auge wird noch feststellen das keine Kabel zu sehen sind? Richtig. Tastatur und Maus sind kabellos. Der Durchgang für Strom sowie HDMI/DVI Kabel ist durch einen praktischen Kabeldurchlass genau neben der Monitorhalterung realisiert. Als zusätzliches Feature enthält dieser auch 3 USB Ports, Cardreader sowie einen Anschluss für Kopfhörer und Mircofon.
Last but not least: Sogar eine Blaue Leutdiode (*yay*) Was die kann? Sehr einfach. ![]()
( oben auf die Bilder draufklick0rn zum gross machen… )
Dank Dreambox ist natürlich so am Esstisch auch fernsehen ohne Probleme möglich. Hmm … btw – Sorry für das Chaos auf dem Tisch. ![]()
Was braucht man nun also ?
- 2x Faktum Küchenschrank – a 50€ = 100€
- 1x Faktum Küchenschrank – 66€
- 1x Billi Bücherregal – 45€
- 1x Billi Aufsatzregal – 17€
- 1x Gipskartonwand – 2-3€ / m2 (bekommt man in jedem Baumarkt)
- Holzzierleisten für beide Wandseiten – 10€ (sucht euch halt im Baumarkt was passendes aus)
- 1x USB Tischdose für den Kabeldurchlass – 25€
- 1x Befestigungskit für Monitor – 37€ (dieser ist passend fuer 10” bis 24”)
- 1x Wandtattoo (optional natürlich – finde ich aber sehr cool an der Stelle)
Farbe und sowas führe ich nun mal nicht auf. Denke das sollte klar sein oder? Demnach also in der Summe knapp 300€ an Kosten. Ich denke das ist ein sehr guter Preis für das erzielte Resultat oder?
Zumindest ist es ein absoluter Eyecatcher und praktisch noch dazu. Viel Spaß beim nachbauen – Wer Fragen oder Anregungen hat: Einfach in die Kommentare damit. ![]()






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