Da ich immernoch munter dabei bin die Nachwehen meiner Raid0 auflösung zu beseitigen, bin ich zur Zeit auf GoogleMail und Co angewiesen um meine Mails zu lesen. Was mich allerdings immer etwas störte war das je nach Filtereinstellungen es keine Möglichkeit gab alle ungelesenen Nachrichten anzuzeigen…
Allerdings musste ich mich nach ein wenig rumgesuche eines besseren belehren lassen:
Eine einfache Eingabe des Begriffes “label:unread” im Suchfeld zeigt nach einem weiteren klick dann alle ungelesenen Mails in der üblichen Ansicht.
Weitere GMail Suchtips findet man sehr einfach auf der GMail-HelpCenter Seite, sowie in dem nachfolgenden Video…
Schneller ist die ganze Sache nun wirklich. Ich nutze das Webinterface zwar sehr selten, aber dennoch schoen zu wissen das Google nicht aufgibt die ganze Sache weiter zu optimieren.
Die “Older Version” bzw “New Version” links sind wohl bisher nur in der englischen Variante vorhanden…
Auch mit dem Adressbuch von GMail habe ich bisher wenig gearbeitet. Allerdings waren die male wo ich mich damit beschaeftig habe wirklich eher abschreckender Natur. Nun sieht die Sache schon wesentlich aufgeraeumter aus…
Man darf gespannt sein was die GMail Entwickler noch so alles aus dem Hut zaubern
Der überwiegende Teil der Outlook-Nutzer hat keinen eigenen Server unter dem Schreibtisch. Deshalb sind “normal sterbliche” Anwender auf Provider angewiesen, die den Anwendern – ob nun unentgeltlich oder gegen Gebühr- auf ihren Mailservern eine E-Mail Adresse und Postfachspeicher zur Verfügung stellen. Die meisten Provider bieten den Abruf nach dem sog. POP3-Protokoll an. Das Prinzip von POP3 ist simpel: Jeder Mailabruf entfernt die Nachrichten Mails vom Server des Providers und lädt sie lokal in den Persönlichen Ordner. Diese Nachrichten sind danach also ausschließlich auf Ihrem Rechner vorhanden. Das mag eine sinnvolle Abruftechnik sein, solange man nur mit einem Rechner auf ein E-Mail-Postfach zugreifen möchte. Ist es jedoch zwingend erforderlich (und in Zeiten der mobilen Technikrevolution immer wahrscheinlicher) von mehreren Geräten (wie z.B. PDA, Handy, MDA, XDA, Laptop usw.) auf den E-Mail-Account zugreifen zu müssen, ist der gestresste Anwender mit dem POP3-Protokoll schlecht bedient. Die bereits abgerufenen Mails sind aus dem Postfach verschwunden, ein erneuter Abruf per Laptop wird also nicht möglich sein. Da hilft es auch wenig, sich per Webmail via Browser zu verbinden. Die Nachrichten schlummern gemütlich auf dem Desktop-Rechner.
Nun existiert- auch beim Zugang über POP3- in Outlook die Möglichkeit, Kopien Ihrer Nachrichten auf dem Server zu belassen: Der Nachteil: Zum einen gibt es auf Grund der unterschiedlichen Serverparameter gerade über Outlook häufiger Messaging Schnittstellen-Probleme, zum anderen sehen Sie an Hand dieser Kopien nicht, welche Nachricht schon bearbeitet, gelesen oder beantwortet wurden.
Aus diesen und anderen Gründen existiert neben POP3 noch das IMAP-Protokoll, das diese Schwachstellen beseitigt:
1.Pluspunkte eines IMAP-Kontos: Es ist möglich, direkt auf dem Server eine eigene Ordnerstruktur anzulegen, die dem User deshalb auch überall zur Verfügung stehen. Es ist nicht mehr erforderlich, die gesamte Mail herunterzuladen. Sie können an Hand der Kombination Absender/Betreff, also der Kopfzeile, vorsortieren und gleich löschen, ohne Sie lokal speichern zu müssen, was gerade in Zeiten der Spamflut ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko darstellt. Sie haben die Möglichkeit, jede Nachricht über sog. Flags als gelesen, gelöscht oder beantwortet zu markieren. Auch diese Info steht Ihnen überall zur Verfügung. Nun fragt sich der geneigte Outlook-Nutzer, warum der Kampf der Protokolle POP3 vs. IMAP angesichts dieser Features nicht schon längst zugunsten des IMAP-Protokolls entschieden wurde: Das hat vor allem zwei Gründe:
Die Bereitstellung von IMAP Konten gestaltet sich technisch weitaus anspruchsvoller und ist damit- vor allem für die beteiligten Provider- mit erhöhten Kosten u.a. im Bezug auf Speicherplatz verbunden. Nur wenige E-Mail Clients unterstützten diesen Standard oder waren in der Lage, IMAP-Konten stabil in die Programme einzubauen.
In letzter Zeit feiert IMAP- auch auf Grund des AOL-Angebotes- ein fröhliches Revival, jedoch ergeben sich- gerade im Bezug auf die Nutzung mit Outlook- immer wieder Schwierigkeiten. Deshalb hier eine IMAP-Outlook-FAQ…
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