Unsere ach so tollen Volksvertreter sind seit Monaten damit beschäftigt das Internet und die Spielewelt nach Ihren Vorstellungen zu reglementieren. Naja – Zumindest sind es teilweise technisch wirklich total beschränkte Versuche das Netz der Netze in eine Gedankenwelt zu pressen in die es einfach nicht passt. Alles ist voll von Diskussionen und Rechtfertigungen was und wie und warum zensiert, gesperrt, entfernt, verboten werden muss, soll, blablabla. 

Ich möchte an dieser Stelle mit den Worten von John Perry Barlow’s Manifest – welches bereits 1996 veröffentlich wurde – einfach einmal antworten. Ich habe seit dem keine passendere Argumentationskette mehr gelesen und daher sollte Sie allen einmal in Erinnerung gerufen werden.
Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe!
Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr.
Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen – und so wende ich mich mit keiner größeren Autorität an Euch als der, mit der die Freiheit selber spricht. Ich erkläre den globalen sozialen Raum, den wir errichten, als gänzlich unabhängig von der Tyrannei, die Ihr über uns auszuüben anstrebt. Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten.
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Tags: internet, manifest, pirat, politik, zensur
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