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Die Roots und der fehlende technische Respekt

15. Juli 2010

Ich bin “Techniker” oder “technischer Freak” oder so. Ihr wisst was ich sagen will. Nerd Schon immer gewesen. Meine “Bestimmung” diesbezüglich habe ich durch meinen Dad im Jahre 1981 zugeteilt bekommen als dieser sich einen VC-20 zulegte und ich diesen Ratz’n’Fatzn assimilierte. Da war ich gerade 6 oder 7 Jahre jung….

Die neue Welt startete genau hier

VC20-animated

3583 bytes Freiheit alles zu tun. Kiss Heute natürlich lächerlich – klar. Aber genau in diesem Moment beginnt mein technischer Werdegang der meine Zukunft gestaltet hat. Seit dem habe ich immer mit technischen Dingen zu tun gehabt. Und genau diese Branche sollte dann auch mal zu meinem Beruf werden. Wie bei so vielen in dieser Zeit…

Allerdings dreht es sich in diesem Artikel um etwas ganz anderes…

An dem Titel des Artikels könnt ihr es vielleicht erahnen. Ich bin seit dem mit vielen Menschen aus dem technischen und nicht technischen Bereich zusammengetroffen. Techniker unter sich sind kranke Menschen keine Frage. Wir sind Freaks, Geeks, Nerds was auch immer. Call me In der Regel sind wir nicht dumm. Ganz im Gegenteil. Oft sind wir Fachidioten. Manchmal sind wir Multitalente. Teilweise sieht man uns nicht an das wir Geekgene haben. Von aussen werden wir von “nicht Technikern” oft als Freaks abgestempelt – und gut. Thinking

Damit kann man eigentlich dennoch sehr gut leben, solange man als technik Freak den Spagat zwischen Real-Life und Virtual-Life auf die Kette bekommt und auch den nötigen Respekt für seine Arbeit bekommt. In der Vergangenheit habe ich ein paar Arbeitgeber gehabt wo ich durchweg sagen konnte das aufgrund meiner Vorgesetzten, die Ebenfalls einen gewissen technischen Skill hatten, der nötige Respekt und auch die Motivationsstrategien gut und teilweise sogar exorbitant gut waren. Schöne Grüße an meine ex-UUNet Kollegen an dieser Stelle – es war immer eine Freude mit euch zu arbeiten!

Ganz im Gegenteil zu so manch anderem Arbeitgeber die ich kennenlernen “durfte”. Aufgrund einer eingeschränkten Sichtweise und – sorry wenn ich es so schreiben muss – technischen Dummheit garnicht verstanden wird was dort eigentlich geleistet wird. Geschweige den irgendwelche Deadlines setzen oder Arbeitslasten realistisch einschätzt werden können. Schlicht und einfach aus dem Grund weil sie oder er es nicht besser weiss. Bleibt die Frage an dieser Stelle ob solche Arbeitgeber bzw solche Vorgesetzten über solche Dinge wirkliche Endscheidungsgewallt besitzen sollten. Sicherlich wird ein solches System natürlich auch auf eine gewisse Weise funktionieren, aber machen wir uns nichts vor. Wir technisches Völkchen sind schon speziell und entfalten uns auch nur dann wirklich optimal wenn man uns “gut behandelt” (wer tut das nun nicht?) statt die leider so oft gesehene “Vorverurteilung” sowie “Klassifizierung” von uns vorzunehmen was wir nun geleistet haben oder noch leisten müssten, obwohl jemand aus totaler Unwissenheit spricht. Sick

Frei nach Dieter Nuhr : “Wenn man mal keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

Versteht mich nicht falsch. Es gibt viele Menschen die ich kennengelernt habe die kein technisches Wissen bestitzen – oder nur wenig davon. Ich komme mit diesen Menschen exzellent klar weil gegenseitiger Respekt herrscht. Weil Sie wissen das es uns viel Arbeit und Schwiss gekostet hat uns dieses Wissen anzueignen. Fehlt dieser Respekt aus dem ein oder anderen Grund, oder sind gar andere Rivalitäten mit im Spiel wird es zu einem Spiessrutenlauf der Extraklasse. Doh

Vielleicht habe ich auch ein ganz falsches Bild? Ich glaube eigentlich nicht. Aus welcher “Richtung” seht ihr das? Gleiche Erfahrung? Andere Erfahrung? Lasst hören … Raised Eyebrow

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