SCO ist pleite
Meine Fresse, das hat dennoch extrem lange gedauert…
Die SCO Group hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt: Der Firma, die in einer schier unendlich erscheinenden Geschichte gegen IBM und Linux-Firmen wegen angeblich illegal in Linux übernommenen Source-Code prozessiert, geht das Geld aus. Ein Verfahren nach Chapter 11 bedeutet allerdings noch nicht das automatische Aus für eine Firma, vielmehr soll es dem zahlungsunfähigen Unternehmen die Möglichkeit geben, sich zu reorganisieren, während es unter dem zeitweisen Schutz eines Gerichts vor den Gläubigern steht. Die insolvente Firma behält also die Kontrolle über das Geschäft, falls nicht anderes vom Konkursgericht angeordnet wird, das die Geschäfte des Unternehmens sowie den Fortgang der Sanierung überwacht und den Sanierungsplan genehmigen muss. Gleichzeitig müssen aber alle laufenden Gerichtsverfahren gestoppt werden: Am kommenden Montag hätte das Hauptverfahren in der Auseinandersetzung zwischen Novell und der SCO Group beginnen sollen. Außerdem ist der Handel mit SCO-Aktien ausgesetzt worden.
Quelle: heise online – SCO ist pleite







Neuste Brainoments