Gekauft: Teufel Impaq 400 – Schweres Geschütz für den kleinen Geldbeutel
Wie bereits vor ein paar Tagen geschrieben habe ich mir ein wenig Soundequipment zugelegt. Aus stelltechnischen Platzgründen war ich auf der Suche nach einer 2.1 Anlage die aber mit einer guten Virtualisierung daher kommt. Nachdem ich mich quer durch das Netz gelesen hatte viel meine Wahl nun auf …
Das Teufel Impaq 400 2.1 Set
Deratige Sets gibt es wie Sand am Meer. So ziemlich alle Anbieter dieser 2.1-Systeme geben sich mal mehr mal weniger Mühe mit Surround-Simulationsprogrammen und nur 2 Sateliten sowie einem Subwoofer ein entsprechendes Raumgefühl zu erzeugen. Ich war am Anfang auch relativ skeptisch. Nichts desto Trotz ist es für mich eine perfekte und nicht zu teure Einstiegsvariante – denn erweitern kann man die Sache ja immernoch. ![]()
Was ist in dem Set?
Das Set besteht aus einem DVD Receiver, zwei Sateliten und einem Downfire Subwoofer.
Im Detail wie folgt ..
- Impaq IP 400 DR DVD-Receiver (Technische Details)
- 2x IP 400 F Satelit (Technische Details)
- 1x IP 400 SW Subwoofer (Technische Details)
Ich hatte zusätzlich noch etwas Glück und habe zu den beiden Sateliten noch kostenfrei zwei extra formschöne und stabile Standfüße dazu erhalten die normalerweise extra berechnet werden. ![]()
Der Preis für das ganze beträgt im Moment gute €599. Nicht günstig, aber dafür bekommt man auch wirklich optisch hochwertigte und extrem gut verarbeitete allround Hardware – gerade was den DVD Receiver angeht gibt es praktisch nichts zu meckern. Der DVD-Receiver beinhaltet drei eingebauten Endstufen (2 x 25 Watt pro Satellit und 1 x 100 Watt für den Subwoofer). Eine HDMI 1.2-Schnittstelle sowie das skalieren von DVD-Ausgabe auf wahlweise 720p oder 1.080i ist mitlerweile ein Must-Have. Ein UKW/MW-Tuner ist ebenfalls integriert. MP3-Sticks oder externe USB-Festplatten können über die USB-Schnittstelle ebenfalls problemlos konnektiert werden. Optional könnte man aus dem Teufel Portfolio auch noch iPod-ScheißKram anschliessen. ![]()
Die 2-Wege-Satelliten IP 400 F sind in die von meinen Kollegen bereits bekannten Teufel Chassis verarbeitet. Eine Wandhalterung ist integriert. Dazu liegen zwei Standfüße mit dabei die das aufstellen der Sateliten auf ein Regal oder der gleichen ermöglichen. Wie erwähnt finden meine Sateliten Ihren Platz auf die kostenlos dabeigelegten extra Standfüße. Der passive Downfire Subwoofer IP 400 SW verfügt über einen 20 cm Tieftöner und ist von dem Abmessungen sehr kompakt.
Empfohlen wird das Impaq 400 System für Räume bis 25m2. Perfekt also für unsere Fernsehecke oder um es später irgendwann in einen anderen Raum zum extra beschallen auszulagern. Ein kleiner Allrounder eben. ![]()
Optik und Eindruck ?
Klavierlack eben. Fingerabdruckanfällig wie nichts anderes auf der Welt. Aber daher auch unheimlich “sexy”. Dazu passt sich die gesammte Anlage wunderbar in den Rest meines Klavierlackdesigns (TV, PS3) ein. Die Oberfläche des DVD-Receivers sowie des Subwoofers und der Sateliten wirken sehr hochwertig und gleichmäßig. Der Lautstärkedrehregler des Receivers sieht liegt angenehm in der Hand. Das Geräterdisplay und die Verabreitung der Front wirkt exzellent. Es ist irgendwie “schlicht” aber dennoch “edel” und “funktional”. Das Gerätedisplay hat einen sehr guten Kontrast und lässt sich so auch aus dem Augenwinkel vond der Seite noch sehr gut ablesen. Durch die leicht gerundeten Kanten jeder Komponente wird ein wirklich eleganter Eindruck hinterlassen. Die Rückseite des Receivers der alle nötigen Anschlüsse enthält ist sehr aufgeräumt und klar unterteilt. Selten sowas gut strukturiertes gesehen. Wie auch der Receiver beeindrucken auch die Sateliten und der Subwoofer mit einer exzellenten Oberflächenqualität und ausgezeichneten Anschlüssen. Nichts wirkt billig. Große vergoldete mit Plexiglas überzogene Schraubkontakte wirken hier wirklich professionell. Die gut eingepasste 20cm Membran des Subwoofers wurde trotz Downfire einmal bereits von meinem Sohn eingedrückt. (Merke : “Niemals das Ding auch nur für 10 Sekunden auf der Seite liegen lassen”)
Glücklicherweise konnte ich die Membran mit einem Staubsauger wieder herausziehen. Ansonsten feuert die Membran “down”. Also nach unten. Die Standfüße des Subwoofers wirken ebenso solide wie der Rest.
Ein paar Bilder in die Runde ?
(klicken für groß und so …)
Anschlussmöglichkeiten ?
Im Detail bietet der IP 400 DR DVD Receiver folgende Anschlüsse…
Ausgänge: 1 x HDMI 1.2, 1 x Komponente, 1 x Scart, 1 x FBAS, 1 x S-Video, 1 x digital optisch / SPDIF, 1 x digital koaxial, 1 x Stereo Analog Cinch, Antennenausgang, Lautsprecherschraubanschlüsse für Subwoofer und Satelliten.
Eingänge: 3 x Stereo Analog Cinch, 1 x digital optisch / SPDIF, 1 x digital koaxial
Anschlüsse auf der Frontblende: 1x USB, 1x 3,5mm Kopfhörer
Also alles in allem eigentlich gut genug um eine Vielzahl an Gerätekombinationen zu betreiben. Alle Austattungsmerkmale die man so benötigt sind an Bord. EQ sowie Surround-/ Stereowiedergabeprogramme sind “kurz gehalten” und ohne weitere Finetuningoptionen vorhanden – was in diesem Fall aber nicht schlecht ist. Teufel beschränkt sich hier auf wenig Settings aber dafür eine hervorragende Umsetzung. Dazu aber später mehr. Die Belastungswerte der kleinen IP 400 F Satelliten sind unglaublich enorm – genau so wie ich es von Teufel-Vorreiter Supersiggi kenne. Man glaubt teilweise nicht was man da hört. ![]()
Fernbedienung
Liegt eben gut in der Hand. Alles drauf was drauf sein muss. Allerdings werde ich diese nicht wirklich oft nutzen und habe mich im Detail auch noch nicht wirklich mit beschäftigt da ich die Anlage wie den Rest auch über meine Logitech Harmony One steuere.
Die Soundgewalt beim spielen und Fernsehen
Ich höre zuhause weniger Musik. Und wenn sind meine Quellen und Gehör nicht so extrem hochwertig das ich sagen ob das Musiktechnisch nun wirklich toll ist oder nicht. Daher beschränke ich mich schlicht auf das Spiel und Fernseherlebniss.
Soundeinstellungen
Der Receiver kommt mit drei Sound Modis daher….
Sound Mode „Reference“: Durch einen Eingriff in den Frequenzganz und Phasendrehung wird hier der Bass im Bereich der Kicks etwas knackicker und trockener ausgegeben. Dies emfindet man als gute Basis des ganzen. Besonders beeindruckt war ich davon das der Klang wirklich nicht “hallig” klingt. Ein guter virtueller Raum der trotzdem sehr “breit” wirkt. Alles in allem ein sehr präziser Modus. ![]()
Sound Mode "Wide": Der Modus macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Wide klingt hier wirklich sowas von Weit..t..ttt..tttt.tt! Dennoch bleibt alles sehr räumlich trotz der Weitläufligkeit. Allerdings fällt gerade deswegen die Ortung des “Geschehens” teilweise etwas schwer. Der Downfire Subwoofer ist immernoch sehr intensiv und hat gutes Volumen – scheint aber hier von seiner Geschwindigkeit verloren zu haben.
Sound Mode “Stereo” : Stereo eben.
Generell würde ich sagen das “Wide” sich bei den meisten Filmen wohl besser anhören dürfte, aber insgesammt ist dies wohl eine Geschmacksache.
Ein zwei drei vier Tests
PS3 Spiel – Killzone 2 : Hier habe ich mich nach mehreren Tests zum spielen generell auf den “Reference Mode” eingeschossen. Das Geschehen ist sehr gut zu orten und die Stimmen sind trotz der Virualisierung noch sehr klar und charakteristisch. Der Raum ist dennoch sehr gut zu fühlen.
BluRay Film – Batman The dark Knight (Eröffungssequenz in der Bank) : Hier finde ich den “Wide Mode” angebrachter. Stimmen sind dennoch noch sehr charakteristisch zu verstehen. Der Raum ist so unglaublich tief das man mittendrin ist. Das einzige was gering abfällt ist das der Bass nicht mehr so “authentisch” rüberkommt. Das soll aber nicht heissen das er schlecht wirkt. Die ganze Sache wird immernoch extrem spaßfördernd gegen den Fussboden geschossen!
Als Fazit…
100%ig die richtige Endscheidung gewesen mir dieses System zu kaufen. Ich bin von der Soundgewalt schlicht von den Socken. Das Raumgefühl der Virtualisierung ist unglaublich gut gelungen. Selbst wenn der DVD Receiver irgendwann mal nicht mehr “zeitgemäß” ist wird diese Anlage aufgrund der guten Konnektierungsmöglichkeiten als Zweitbeschallung noch exzellente Dienste leisten. ![]()
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